Bleifreie Munition

Seit dem 1. April 2014 wird im baden-württembergischen Staatswald nur noch bleifreie Munition zur Jagd eingesetzt.

 

Der Hintergrund dabei ist, die Bleibelastung der heimischen Natur und im Wildbret zu reduzieren.

Was bedeutet das im einzelnen für den Jäger im Staatswald?

 

Ab dem 01.04.2014 darf im Staatswald Baden-Württemberg nur noch mit bleifreier Munition geschossen werden, d.h. es dürfen keine Verbundkerngeschosse mit Bleifüllung genutzt werden.

Dies betrifft Jagdgäste gleichermaßen wie mithelfenden Jäger oder jagende Förster.

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an bleifreier Munition von verschiedenen Herstellern in nahezu allen Kalibern.

Das erleichtert natürlich die Entscheidung der Laborierung.

Für die Umstellung auf bleifreie Munition ist natürlich das Einsatzgebiet entscheidend. Hierbei spielt es eine große Rolle ob z.B. auf weite Distanzen, auf schweres Wild gejagt wird, ob jemand ein verhältnismäßig großer Ausschuss wichtig ist, oder eine möglichst geringe Wildbretzersörung.

Wir stehen Ihnen bei dieser Frage gerne beratend zur Seite und können Ihnen aus eigener Erfahrung berichten, sowie auf Referenzen zurückgreifen.

 

Die Umstellung erfordert in der Regel ein paar Vorbereitungen.

Um eine konstante Trefferlage und Wirkung zu erzielen, sollte der Lauf zunächst chemisch von Schmutz, Schmauch und Ablagerungen der vorhergehenden Laborierung befreit werden.

Bei dieser Vorbereitung empfiehl es sich den Lauf anschließend entsprechend zu Behandeln um die Gleitreibung zu reduzieren.

 

Bleifreie Munition ist in der Regel ein Monolid Geschoss, welches gedreht oder gepresst ist. Es sind aber ebenfalls wenige bleifreie Verbundkern Geschosse auf dem Markt

Das Mischungsverhältnis der Tombak-Legierung setzt sich anders zusammen als bei Verbundkern Geschossen. Dadurch wird eine bessere Zielballistik erreicht.

Die Entscheidung liegt natürlich bei Ihnen.

Wir helfen Ihnen dabei.

 

 

..aus Leidenschaft und Berufung...

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